„Bei Herzbeschwerden immer zuerst ärztliche Abklärung. Nahrungsergänzungsmittel können die schulmedizinische Therapie unterstützen, aber nicht ersetzen.“

📚 Was ist Herzschwäche (Herzinsuffizienz)?

Die Herzinsuffizienz beschreibt einen Zustand, bei dem die normale Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt ist und der Körper nicht ausreichend mit Blut versorgt wird. Unterschieden wird zwischen der Form mit verminderter Auswurfleistung (HFrEF, EF unter 40%) und der Form mit erhaltener Auswurfleistung (HFpEF). Weltweit sind über 64 Millionen Menschen von einer eingeschränkten Herzfunktion betroffen. Häufige Begleitfaktoren sind eine veränderte Durchblutung der Herzkranzgefäße, erhöhter Blutdruck, Herzrhythmusveränderungen sowie Stoffwechselveränderungen.

✨ Empfohlene Nährstoffe & Ansätze

💊 Dosierungshinweis

Komplementär (immer zusätzlich zur Schulmedizin!): CoQ10 100-300 mg täglich|Magnesiumglycinat 300-40

⚠ Mögliche Warnzeichen

🌿 Natürliche Quellen

Schulmedizinische Therapieoptionen: ACE-Hemmer bzw. Angiotensin-Rezeptorblocker (z. B. Ramipril, Valsartan) Beta-Blocker (z. B. Bisoprolol, Carvedilol) Aldosteron-Antagonisten (z. B. Spironolacton) SGLT2-Inhibitoren (z. B. Empagliflozin – seit 2021 etablierter Therapieansatz) Diuretika zur Entwässerung (z. B. Furosemid) Implantierbare Geräte wie ICD oder CRT bei fortgeschrittener Einschränkung der Herzfunktion Herztransplantation als Option im Endstadium

⚕ Wichtige Hinweise

⚠ Alle Nahrungsergänzungsmittel sollten stets mit dem betreuenden Kardiologen besprochen werden. Wechselwirkungen mit herzwirksamen Medikamenten sind möglich. Coenzym Q10 kann die Wirkung blutdrucksenkender Mittel beeinflussen. Omega-3-Fettsäuren können in hohen Dosen die Blutgerinnung beeinflussen. Bei bestehenden Herzerkrankungen ist eine eigenständige Supplementierung ohne ärztliche Begleitung nicht ratsam.

🔬 Studien & Quellen

📋 Noch keine Studien oder Quellen für diese Erkrankung eingetragen.